Stimmung vor heimischer Kulisse trägt erste Damen der VSG Lübeck zum Derbysieg

24. Januar 2024

 

Am Sonnabend gelang den ersten Damen der VSG Lübeck nach einer Serie von vier Niederlagen ein Befreiungsschlag. Mit dem 3:0-Derbysieg (25:23, 25:18, 25:16) gegen den Kieler TV vor heimischer Kulisse konnte man sich endlich die nächsten drei Punkte erkämpfen und zumindest kurzfristig aus dem unteren Tabellendrittel befreien. 

 

Erster Satz zu Beginn noch etwas schwerfällig

 

Man startete auf Lübecker Seite etwas schleppend in den ersten Satz. Auch wenn viele Bestandteile aus dem Training gut umgesetzt werden konnten, dauerte es etliche Ballwechsel, bis die VSG wirklich in ihr Spiel gefunden hat. Doch bereits im weiteren Verlauf des Satzes machte sich die realistische Hoffnung breit, dass dies sehr wahrscheinlich ein erfolgreiches Spiel von der VSG werden könnte– das Ass zum 25:23-Satzgewinn schien diese Hoffnung nur unterstreichen zu wollen.

 

Kein Halten in Satz zwei und drei

 

Im zweiten und dritten Satz wurde weitergemacht, wo man vor dem Seitenwechsel aufgehört hatte. Mit viel – als hätten sich die ersten Damen in einen regelrechten Rausch gespielt. Der Block stand perfekt und der Kieler Angriff fand kaum Lösungen. Und die zaghaften Versuche von Kieler Seite, den Block auszutricksen, scheiterten regelmäßig an der wachen Abwehr. Aus der durchweg stabilen Annahme konnten die Zuspieler immer wieder einen sehr guten Spielaufbau kreieren, sodass viele Angriff zum Punktgewinn führten und sowohl Satz zwei als auch drei eindeutig für Lübeck entschieden werden konnten. Zuspielerin und Kapitänin Anna Kuptz zum Spiel: „Wir konnten die Leichtigkeit aus dem Training heute auf das Spielfeld bringen.“

 

Atmosphäre trägt Mannschaft zum Sieg

 

Aber auch die Atmosphäre hatte an diesem Samstag einen großen Einfluss auf den Ausgang des Spiels. Das 13 Uhr-Spiel des Dreiererspieltages der VSG Lübeck war sehr gut besucht und die Fans schmissen ihre Energie mit auf das Feld. Auch von der Auswechselbank kam durchgehend gute Stimmung, sodass die Energie auf dem Feld spürbar war, wie Libera Kathleen Warobiow nach dem Spiel beschreibt: „Es war ein Gänsehautmoment beim Matchball.“

 

Und so klettert man erstmals in die obere Tabellenhälfte der Regionalliga – was mitunter daran liegt, dass man die Mannschaft mit den meisten Spielen ist, aber zweifelsohne die Motivation birgt, sich langfristig einen komfortablen Abstand zu den Abstiegsplätzen zu sichern. 

 

Am nächsten Wochenende steht eine Pause für die VSG-Damen mit einem spielfreien Wochenende an, bevor sie am 11.11.2023 in Pampow angreifen um die nächsten drei Punkte zu holen.

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