Erste Damen der VSG Lübeck in Hamburg mit gelungenem Start ohne Belohnung

5. März 2023

Pünktlich um 15:00 Uhr wurde das Spiel der ersten Damen der VSG Lübeck (Platz 11) gegen VT Hamburg (Platz 8) angepfiffen. Auf dezimierter Lübecker Seite standen sechs Spielerinnen auf dem Feld und drei Auswechselspieler daneben – bedingt durch krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle. An Unterstützung mangelte es durch die beiden mitgereisten, aktuell verletzten Spielerinnen Luise John und Leonie Umminger jedoch nicht. Die Kulisse der CU Arena in Hamburg war beeindruckend und die Motivation der VSG Damen auch am vorletzten Spieltag der turbulenten und kräftezehrenden Saison unverändert hoch.
Der erste Satz hätte nicht besser starten können. Mit starken Aufschlägen von Marie Blume gleich zu Beginn und einer sehr effektiven Block-Feldabwehr konnten sich die Lübeckerinnen mit 6:1 absetzen. Ganz so einfach wollten die Hamburgerinnen aber nicht aufgeben und kämpften sich stark in den Satz hinein. Am Ende aber gab es keine Gnade. Vor allem die Lübecker Mittelblockerin und spätere MVP Emma Becher punktete gnadenlos. Alles lief wie am Schnürchen und nach 25 Minuten endete der Satz mit 25:22 für die Gäste aus Lübeck.

Trotz der Anfangseuphorie war allen bewusst, dass es nur schwerer werden würde. Der Auftakt in den zweiten Satz ließ ein Kopf-an-Kopf-Rennen erahnen. Allerdings ließen ab der zweiten Satzhälfte, dass die Konzentration und auch die Kräfte nach. So holte sich das Volleyball Team Hamburg den Satz mit 25:15.
Auch in den folgenden beiden Sätzen konnte nicht genügend Schlagkraft mobilisiert werden, um den Hamburgerinnen die Stirn zu bieten. Immer mehr Aufschlag- und Annahmefehler schlichen sich ein und die Gegnerinnen hatten keine Probleme mehr, ihr Spiel aufzubauen und zu punkten.

Mit 18:25 und 14:25 stand am Ende wieder eine 1:3-Niederlage auf dem Protokoll, die erneut deutlicher anmutet, als sich das Spiel anschauen ließ.

Trainer Hans Hanßen resümiert nach dem Spiel in der Kabine: „Ich bin nicht unzufrieden. Man hat deutlich gemerkt, dass ab der zweiten Hälfte des zweiten Satzes die Kraft gefehlt hat und dadurch die Leistung abgenommen hat. Wenn wir das für kommende Saisons ausbauen, können wir langfristig im Mittelfeld der Regionalliga mitspielen und auch ein Team wie VTH schlagen.“.
Auch wenn in der nächsten Saison nicht mehr in der Regionalliga angegriffen wird, werden die Lübeckerinnen ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren – in der Saisonvorbereitung körperlich wie technisch und auch mental Topform zu erreichen und dann in der Verbandsliga diszipliniert am Wiederaufstieg arbeiten. Denn an den letzten Spieltagen lässt sich ein Muster erkennen: Zwar können die Lübeckerinnen mittlerweile ihre Leistung zu Beginn der Spiele abrufen. Der nächste Schritt ist es, diese Leistung auch über ein gesamtes Spiel zu halten und zu gewinnen.

In zwei Wochen findet am 18. März das letzte Heimspiel der Regionalligamannschaften der Damen und Herren der VSG Lübeck in der Thomas-Mann-Halle statt.

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