Ein erfolgreiches und emotionales Volleyball-Wochenende liegt hinter uns: Bei den U18-Landesmeisterschaften sichern wir uns mit unseren Jungen den Landesmeistertitel, während unsere Mädchen mit Bronze ebenfalls einen Podestplatz erreichen. Komplettiert wird unser starkes Abschneiden durch unser zweites Jungsteam, das einen hervorragenden vierten Platz belegt.
Bereits in der Vorrunde zeigen unsere Jungen ihre Klasse. Gegen Busdorf gelingt uns ein souveräner Auftaktsieg (25:13, 25:13), ehe wir auch Niebüll mit 25:18 und 25:21 bezwingen. Unser zweites Team startet zwar mit einer Niederlage gegen Kiel (18:25, 14:25), kämpft sich jedoch eindrucksvoll zurück und gewinnt ein spannendes Drei-Satz-Spiel gegen Flensburg (23:25, 25:20, 15:11).
Im Halbfinale kommt es dann zum vereinsinternen Duell. Dabei erwischt unser zweites Team den besseren Start und sichert sich den ersten Satz mit 28:26. Anschließend setzt sich jedoch die Erfahrung unserer ersten Mannschaft durch, die die folgenden Sätze deutlich mit 25:11 und 15:9 gewinnt und ins Finale einzieht.
Im Spiel um Platz drei zeigt unser zweites Team nochmals eine starke Leistung, muss sich Niebüll jedoch trotz eines guten ersten Satzes mit 22:25 und 16:25 geschlagen geben und belegt am Ende einen respektablen vierten Platz.
Das Finale gegen Kiel entwickelt sich zu einem echten Highlight. Getragen von einer überragenden Stimmung auf den Rängen, bei der insbesondere unsere Mädchenmannschaft und das zweite Team lautstark unterstützen, spielen wir groß auf und gewinnen verdient mit 25:21 und 25:16. Der Landesmeistertitel ist perfekt.
Auch unsere U18-Mädchen können auf ein bemerkenswertes Wochenende zurückblicken – auch wenn die Voraussetzungen alles andere als einfach sind. Bereits am Vortag treten sie in Flensburg zur Relegation zur Landesliga an. Dort sichern wir uns mit einem umkämpften 3:2-Erfolg gegen Flensburg sowie einem souveränen 3:0 gegen Busdorf den Aufstieg. Unterstützt werden sie dabei lautstark von unseren U18-Jungs, die extra mitgereist sind.
Am Tag der Landesmeisterschaft sind die Belastungen deutlich spürbar, dennoch starten unsere Lübeckerinnen stark ins Turnier. Heikendorf wird klar mit 25:13 und 25:17 besiegt, gegen Eckernförde folgt ein weiterer Sieg (26:24, 25:14), sodass wir als Gruppenerster ins Halbfinale einziehen.
Dort treffen wir erneut auf Flensburg. In einem hochklassigen und umkämpften Spiel müssen wir uns denkbar knapp mit 22:25 und 26:28 geschlagen geben – auch, weil die Kräfte nach dem intensiven Vortag zunehmend schwinden.
Im Spiel um Platz drei mobilisieren wir noch einmal alle Reserven und setzen uns in drei Sätzen gegen Eckernförde durch. Mit dem 2:1-Erfolg belohnen wir uns für ein starkes Wochenende mit der Bronzemedaille.

„Was dieses Wochenende wirklich besonders gemacht hat, war der unglaubliche Teamgeist innerhalb unserer Mannschaften. Die Jungs und Mädels haben sich über beide Tage hinweg gegenseitig enorm gepusht. Am Samstag haben die Jungs die Mädchen bei der Relegation lautstark unterstützt, und am Sonntag kam genau das zurück – vor allem im Finale, wo die Mädels uns getragen haben. Die Stimmung in der Halle war teilweise wie ein Heimspiel für uns. Dieser gegenseitige Support war definitiv ein entscheidender Faktor dafür, dass beide Teams so erfolgreich abgeschnitten haben.“
(Alex Beitz, Trainer der VSG Lübeck)
Ein Wochenende, das für uns nicht nur durch Medaillen, sondern vor allem durch Zusammenhalt und Leidenschaft geprägt war.
