Die Damen der VSG Lübeck mussten am Wochenende eine bittere 2:3-Niederlage hinnehmen – besonders ärgerlich, weil das Team bereits mit 2:0 in Führung lag und lange Zeit wie der sichere Sieger aussah.
In den ersten beiden Sätzen zeigte die Mannschaft eine ihrer stärksten Saisonleistungen. Mit druckvollen Aufschlägen setzten die Lübeckerinnen die Annahme von Pampow konstant unter Druck. Die eigene Annahme hingegen stand stabil, sodass das Zuspiel variabel alle Möglichkeiten hatte. Immer wieder fanden die Angreiferinnen kraftvoll den Weg durch den Block.
Auch im dritten Satz sah zunächst alles nach einem schnellen Dreisatzsieg aus. Lübeck führte lange Zeit, hielt das Tempo hoch und bestimmte weiterhin das Spiel. Doch je näher das Satzende rückte, desto mehr spielten die Pampower Damen auf. Punkt um Punkt kämpften sie sich heran, drehten den Satz und brachten damit die VSG aus dem Rhythmus.
Im vierten und fünften Satz schien die Energie dann spürbar nachzulassen. Die zuvor so verlässliche Aufschlag- und Annahmeleistung kam ins Wanken, und es gelang nicht mehr, die eigene Spielidee konsequent durchzubringen. Pampow nutzte die Fehler eiskalt aus und sicherte sich schließlich den Tie-Break sowie den Gesamtsieg.
Trotz der Niederlage nimmt das Team wichtige Erkenntnisse mit – vor allem, wie stark es auftreten kann, wenn alle Elemente zusammenpassen. Nun heißt es durchatmen, regenerieren und den Fokus neu setzen.
Weiter geht es nach einer kurzen Pause am 06.12.2025, wenn die VSG Lübeck in Parchim wieder angreift.
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