[1. Herren] - Historisches Regionalliga-Podium für die VSG-Volleyballer

Zum Saisonabschluss empfing die VSG Lübeck am Samstagabend im letzten Spiel der Saison die 1. Herrenmannschaft der Wiwa aus Hamburg. Dies sollte das letzte und wichtigste Spiel der Saison werden, um sich den nie zuvor erspielten 3. Platz in der RL zu sichern. Entsprechend wurde im Voraus noch einmal die Werbetrommel gerührt, sodass die Lübecker zahlreich durch Zuschauer in der Halle und im Livestream angefeuert wurden. Trainer Marco Schlicht, konnte diesmal fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Finn Swonke, Josse Lange (beide gesundheitlich) und Peter Noefer (familiär) konnten nicht dabei sein.

Die Lübecker starteten furios in den ersten Satz. Angepeitscht von einer komplett gefüllten Halle und großartigem VSG-Support spielten sich die Spieler in einen Rausch und holten Punkt für Punkt: Zuspieler Paulus Chardon konnte das Team immer wieder variantenreich im Angriff einsetzten; vor allem die Kombination mit dem angeschlagene (aber trotzdem spielendem) Diagonalangreifer Tarek wirkte Wunder. So ging der erste Satz an die Gastgeber.

Der zweite Satz wurde zu einem der wichtigsten Sätze der VSG Geschichte: Sollte man sich diesen erspielen, würde man sich den 3. Platz und somit den besten Saisonabschluss der Vereinsgeschichte eintüten. In einem feurigen Satz legten die Lübecker stark los, doch Wiwa hielt gegen. Trotz schwacher Aufschlagsquote überzeugten die Lübecker in den Rallys, sodass man in einem Herzschlagfinale auch den zweiten Satz in Folge gewinnen konnte.

Marco Schlicht wechselte im 3. Satz auf der Zuspielposition den frisch gebackenen U20 NDM Sieger Eric Turowski ein und brachte auch auf der Mitte den zuletzt starken Martin Schröter. Wilde Ballwechsel und Aufschlagserien prägten den Satz. Der blieb lange spannend, hintenraus konnte sich Wiwa gegen Ende aber verdient absetzen. Das war auch nötig, denn Wiwa Hamburg musste das Spiel drehen, um im Abstiegskampf noch eine Chance zu haben. So nutzten die Gäste die Nachlässigkeiten im Lübecker Spiel aus, und konnten den Anschluss nach Sätzen (1:2) erspielen.

Den vierten Satz starteten die Lübecker wieder in gewohnter Aufstellung. Die Ballwechsel wurden immer länger und das Spiel intensiver, denn die Hamburger nahmen den Schwung aus dem vorherigen Satzgewinn mit. Doch Lübeck hielt dagegen. Vorallem Birger, unser MVP, konnte diesen Ballwechseln mit Blocks und cleveren Angriffen seinen Stempel aufdrücken, auch Libero Sebastian Schröter konnte über starke Abwehr und gute Annahmekoordination das Team stützen. So gewann Lübeck Satz und Spiel in einem Herzschlagfinale am Ende mit 3:1.

Der zehnte Saisonsieg im sechzehnten Spiel brachte die Thomas-Mann-Halle für diese Saison ein letztes Mal in Ekstase. Gemeinsam mit den Fans auf der Tribüne feierten die Lübecker den nie erreichten dritten Platz in der Endabrechnung der Regionalliga, ehe die Lübecker Mannschaft ausgiebig den letzten Sieg der Saison feiern durften.

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