[1. Damen] - VSG Lübeck können sich wieder nicht belohnen

Erneut keinen Punktgewinn konnten die Regionalligadamen der VSG Lübeck gegen die Gegnerinnen von WiWa Hamburg verzeichnen. In der heimischen Thomas-Mann-Halle mussten sie sich gegen die Tabellenfünften mit 0:3 (20:25, 15:25, 17:25) geschlagen geben.

Hochmotiviert gingen die Lübeckerinnen in diese Partie und wollten die Niederlage der letzten Woche vergessen machen. Personell galt es im Außen- und Diagonalangriff einige Ausfälle zu kompensieren, was einer gelungenen Mannschaftsleistung aber nicht im Wege stehen sollte. Vor dem Spiel fokussierte sich die VSG noch mit einer kurzen Mentaltrainingseinheit in der Kabine. Jede Spielerin hatte einen Satz zur persönlichen Motivation dabei, was helfen sollte, schwache Spielphasen zu überwinden. Die Gastgeberinnen starteten gut ins Spiel. Mit einer sehr guten spielerischen und kämpferischen Leistung lieferten sie sich mit den Hamburgerinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Schlussendlich mussten sich die Lübeckerinnen am Ende des Satzes mit 20:25 geschlagen geben.

Daran sollte im zweiten Satz angeknüpft werden. Jedoch verlief der Start für die Lübeckerinnen hier nicht gut. Nach einem anfangs deutlichen Rückstand konnten sie auch im weiteren Satzverlauf nicht mehr zu ihrem Spiel finden, sodass das Ergebnis 15:25 für die Gäste aus Hamburg bedeutete.

Im dritten Satz kamen die VSG-Damen wieder etwas besser ins Spiel und konnten mit Kampfgeist den Satz lange offen gestalten. Jedoch sollten Unsicherheiten und die hohe Eigenfehlerquote aus dem zweiten Satz nicht ganz abgeschüttelt werde, für einen Satzgewinn reichte es somit nicht. Die Gäste konnten den Satz mit 17:25 für sich entscheiden.

Nach dem Spiel herrschte Ratlosigkeit, einig war man sich allerdings in einem Punkt: Das ist nicht die Leistung, die die Mannschaft erbringen kann und muss, um in dieser Liga bestehen zu können. Außenangreiferin Marie Blume fasst zusammen: „Wir haben zu viele Abstimmungsfehler gemacht. Daran müssen wir unbedingt weiter im Training arbeiten.“ Es sind nur drei Trainingseinheiten bis zum nächsten Spieltag kommenden Samstag in Stralsund, die alle aber unbedingt intensiv nutzen wollen. Diagonalangreiferin Laura Ebbers konnte auch etwas Positives finden: „In den letzten Spielen hatten wir eine hohe Fehlerquote im Aufschlag. Da haben wir uns in diesem Spiel deutlich verbessert.“ Dies hatte die Mannschaft auch intensiv die vergangenen Wochen trainiert, in der Halle und mit Mentaltraining.

Es ist klar, dass die Lübeckerinnen ihre Leistung und vor allem die Konstanz ihrer Leistung noch steigern müssen, um das große Ziel, den Klassenerhalt, zu schaffen. Aber aufgegeben hat bei der VSG noch niemand. Es sind noch viele Spiele zu bestreiten, das nächste direkt kommenden Samstag in Stralsund.

 

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